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LoRaWAN

Smart Home, Smart City, Smart Factory, Smart Farming, Smart Transport und Co. sind heute in aller Munde. Dies sind die typischen Einsatzgebiete der Technologie LoRaWAN. Und so freuen wir uns unseren Kunden nun auch in diesem Bereich mit unserer HahnPro Cloud unterstützen zu können. Denn Hahn PRO IoT bindet nun auch LoRa Endgeräte und Gateways an die Hahn PRO Cloud. Die Funktionen des Netzwerkservers und des Applikation Server sind dabei Bestanteil der Hahn PRO Cloud

 Marktforscher prognostizieren bis 2025 weltweit rund 41,6 Milliarden vernetzte Geräte. Die Daten sorgen für einen Mehrwert für Gesellschaft, Industrien und öffentliche Institutionen. Der Transport der Daten erfolgt über unterschiedliche Übertragungswege.  Die  LoRaWAN Technologie erobert dabei den IoT Markt in Deutschland durch den einfachen und kostengünstigen Einsatz. Hahn PRO IoT bindet nun auch LoRa Endgeräte und Gateways an die Hahn PRO Cloud.  

Aber nun von Vorne: Was ist eigentlich LoRaWAN?  
Es handelt sich um Low Power Wide Area Network (Niedrigenergieweitverkehrnetzwerk) und ist für den drahtlosen batteriebetriebenen Betrieb von Sensoren und Aktoren in einem Netzwerk konzipiert. LoRaWAN zielt dabei auf die wichtigsten Anforderungen des IoT – Internet of things (Internet der Dinge) – wie sichere bidirektionale Kommunikation, Lokalisierung und Mobilität von Dienstleistungen. Typische Anwendung sind Statusinformationen erfassen, abfragen und austauschen. 

Grundsätzlich kann jeder ein eigenes LoRaWAN betreiben. Da LoRa im zuteilungsfreien Frequenzbereich arbeitet sind keine Lizenzkosten für Frequenzen notwendig und so kann für bestimmte Aufgaben z.B. die Überwachung eins Objekts mit Sensoren, der Aufbau mit einem eigenen Gateway und Server sinnvoll sein. Da sich die LoRa Geräte für lange Zeiträume im Freien befinden, wurde das Sicherheitsdesign dem höchsten Stand der Technik angepasst.  

Ein LoRaWAN Netzwerk ist in einer Sterntopologie aufgebaut, wobei Gateways als transparente Brücke fungieren, welche die Nachrichten zwischen einem zentralen Netzwerkserver und den Endgeräten weiterleiten. Endgeräte kommunizieren in einem Bereich (je nach Topografie 2 bis 15 km) mit einem Gateway und deckten, mit einem niedrigen Aufwand, ein großes Gebiet ab. Die Gateways werden über eine Standard-IP-Verbindung mit dem entsprechenden Netzwerkserver verbunden.