FVI-Expertenfrühstück

32. FVI Expertenfrühstück

LIVE Recap zur maintenance München

Freitag, 31. Oktober 2025
mit Marcel Hahn, Jens Reißenweber

Key Takeaways

Der Puls der Branche: 4 Erkenntnisse von der Maintenance München & dem Instandhaltungspreis

Was bewegt die Instandhaltung wirklich? Auf der Maintenance München zeigte sich, dass die Zeiten der theoretischen Spielereien vorbei sind. Der Markt fordert pragmatische Lösungen, die sofort funktionieren. In unserem FVI-Expertenfrühstück haben wir die Eindrücke der Messe analysiert – und einen Blick auf das spannende Finale des Instandhaltungspreises geworfen.

In der 32. Episode berichteten Marcel Hahn und Jens Reißenweber von den Gängen der Messe. Was auffiel: Trotz KI-Hype arbeiten laut Studien immer noch rund 40 % der Unternehmen mit Zettel und Stift. Die Schere zwischen "Visionären auf der Bühne" und der "Realität in der Halle" ist groß. Doch genau hier liegen die Chancen.

Hier sind die vier wichtigsten Erkenntnisse der Messe und was sie für Ihre Strategie bedeuten:

1. Der Instandhaltungspreis: Wissen ist das neue Gold

Das Highlight der Messe war das Finale des Instandhaltungspreises. Dass der erste Platz an die Bayer AG (mit einem Projekt zum Wissensmanagement) ging, ist ein klares Signal: Der größte Schmerz der Branche ist der Verlust von Erfahrungswissen durch den demografischen Wandel.

Wir sind stolz darauf, dass es unser Kunde Axalta Coating Systems mit ADAM unter die Top 7 Finalisten geschafft hat. Christian Demmin (Axalta) zeigte auf der Bühne eindrucksvoll, wie ein Global Player seine Instandhaltung mit ADAM mobilisiert und digitalisiert. Dass wir uns in diesem hochkarätigen Umfeld mit Konzernlösungen messen konnten, bestätigt: ADAM ist "Enterprise-Ready" und gehört zu den innovativsten Plattformen im deutschsprachigen Raum. Es zeigt auch: Wer heute nicht in digitale Wissenssicherung investiert, verliert morgen seine Handlungsfähigkeit.

2. Retrofit ist das neue Investieren

Ein dominierendes Thema in den Gesprächen war der Investitionsstau. Der Tenor: "Deutschland ist gebaut." Es gibt weniger Budgets für Neubauten (Greenfield), daher fließt das Geld in den Bestand (Brownfield). Retrofit – also die Modernisierung alter Anlagen – ist der Megatrend. Firmen suchen händeringend nach Wegen, 30 Jahre alte Maschinen digital fit zu machen, statt sie zu verschrotten. Unsere Antwort: Genau dafür wurde ADAM entwickelt. Als "digitaler Lebenslauf" begleitet ADAM Ihre Bestandsanlagen durch den Modernisierungsprozess und sorgt dafür, dass auch alte Maschinen transparent und datengestützt gewartet werden können.

3. Das Ende der "IT-Monster": SaaS setzt sich durch

Die Geduld für monatelange, zähe IT-Einführungsprojekte ist am Ende. Kunden wollen keine Lastenhefte mehr schreiben, sie wollen Ergebnisse. Der Trend geht massiv zu SaaS (Software as a Service). Die Erwartungshaltung ist klar: Einloggen, Assets anlegen, loslegen. Dieser Trend bestätigt unseren Ansatz mit ADAM: Keine komplexe Server-Installation, sondern eine sofort verfügbare Cloud-Lösung, die auch ohne große IT-Abteilung in wenigen Tagen produktiv ist.

4. Integration statt Inseln

Stand-Alone-Lösungen sterben aus. Eine Instandhaltungs-App, die nicht mit dem Einkauf oder dem Lager spricht, erzeugt nur neue Datensilos. Die Besucher der Messe fragten gezielt nach Schnittstellen (APIs). Die Zukunft gehört offenen Ökosystemen, in denen die Instandhaltungssoftware nahtlos mit dem ERP und der Sensorik kommuniziert.

Fazit: Die Branche ist reif für ADAM

Die Maintenance München hat gezeigt: Der Markt ist reif, aber er will keine Experimente mehr. Er will Lösungen, die den Spagat zwischen High-Tech (KI) und der "Papier-Realität" auf dem Shopfloor schaffen.

Mit der Final-Platzierung beim Instandhaltungspreis haben wir bewiesen, dass wir technologisch ganz vorne mitspielen. Doch viel wichtiger ist, dass wir die drängendsten Probleme lösen: Wissen sichern, Altanlagen integrieren und Prozesse vereinfachen. Wollen Sie sehen, wie die Finalisten-Lösung von Axalta auch in Ihrem Unternehmen funktionieren kann?

Unsere Experten

Marcel Hahn

Hahn Projects GmbH

Jens Reißenweber

Reissenweber GmbH