Glossar

No-Code (Industrial)

Ein Entwicklungsansatz, der es Fachanwendern (z.B. Instandhaltern) ermöglicht, digitale Anwendungen, Workflows und Checklisten per Drag-and-Drop zu erstellen, ohne eine einzige Zeile Programmcode schreiben zu müssen. Es ist die Demokratisierung der Digitalisierung.

Was bedeutet No-Code in der Industrie?

Früher musste für jede neue Checkliste, jedes Formular oder jeden Prozess ein IT-Ticket eröffnet werden. Die Folge: Lange Wartezeiten und hohe Kosten für externe Berater. No-Code bricht dieses Monopol auf. Es verwandelt Fachexperten (Instandhalter, Meister) in sogenannte Citizen Developers. Sie verstehen den Prozess am besten – und können ihn nun selbst digital abbilden.

Warum Instandhalter No-Code brauchen

Die Realität in den Werken ist dynamisch. Ein statisches Software-Korsett funktioniert nicht.

  • Geschwindigkeit: Eine neue Sicherheitsvorschrift kommt rein? Der Meister baut die Checkliste in 10 Minuten selbst um.
  • Akzeptanz: Anwendungen, die von Kollegen für Kollegen gebaut wurden, werden lieber genutzt als Tools vom "grünen Tisch".
  • Entlastung der IT: Die IT-Abteilung stellt nur die Plattform (Governance) bereit, den Inhalt bauen die Fachbereiche.

Das "Flow Studio" in ADAM

Hahn PRO integriert mit dem Flow Studio eine mächtige No-Code-Engine direkt in die ADAM-Plattform. Wir setzen auf visuelles Drag-and-Drop:

  • Auslöser: "Wenn Temperatursensor > 50°C..."
  • Aktion: "...dann sende E-Mail an Meister UND erstelle Ticket in SAP." So werden komplexe Logiken für jeden verständlich und die Abteilung wird agil und unabhängig.